Erst vor vier Wochen hat das Greenpeace-Schiff "Esperanza" im Hafen
von Yokohama/Japan die Expedition gegen die japanischen Walfänger im
Südpolarmeer beendet.

Damit ging auch die längste Schiffsexpedition der Greenpeace-
Geschichte zu Ende: 16 Monate lang hat unser "SOS Weltmeer"-Schiff
auf fünf Weltmeeren eine Strecke von mehr als 60.000 Seemeilen (etwa
111.000 Kilometer) zurückgelegt, 150 Tage lang war auch ein
Österreicher an Bord.

Heute beginnen in Anchorage/Alaska die diesjährigen Vorverhandlungen
der Internationalen Walfangkommission (IWC). Bei der Hauptkonferenz
vom 28. bis 31. Mai wird dann über die Aufrechterhaltung des
internationalen Walfangverbotes und über die Vergabe von kommerziellen
Fangquoten für den japanischen Küstenwalfang abgestimmt.

Mit nur einer Stimme Mehrheit war es letztes Jahr gelungen, eine
Resolution zu verabschieden, die das Fangverbot in Frage stellt. Das
Zünglein an der Waage war die Stimme Dänemarks. Trotz der Ablehnung
durch die dänische Bevölkerung, hatte der dänische IWC-Kommissar den
japanischen Antrag unterstützt. Das darf dieses Jahr nicht noch einmal
passieren!

Sende deshalb noch heute eine Nachricht an den dänischen
Außenminister. Fordere ihn auf, die wahren Interessen der dänischen
Bevölkerung bei der nächsten IWC-Tagung selbst zu vertreten. Dänemark
ist im Moment das einzige Land innerhalb der Europäischen Union, das
den Walfang unterstützt. Das wollen wir ändern - gemeinsam mit Deiner
Hilfe:
http://www.greenpeace.at:8080/inxmail/url?v4q0q0000000003md2a4