Image Beim Reiki arbeiten die Hände nicht in Bewegung wie bei einer Massage oder einer osteopathischen Behandlung, sondern liegen ruhig auf dem Körper des Patienten oder werden wenige Zentimeter darüber gehalten. Reiki bedeutet wörtlich übersetzt „universale Lebensenergie“ und ist eine manuell vermittelte Form der Energieübertragung.

Die Hände des Reiki-Meisters bewegen sich über dem Energiefeld (Aura) des Klienten oder liegen auf zwei der sieben Energiezentren (Chakren), um einen Ausgleich – zum Beispiel zwischen Kopf und Gefühl – herzustellen. Die Energie, die der Reikimeister nutzt, kommt nicht, wie häufig vermutet wird, aus ihm selbst. Wir leben in der Energie, sie ist im Raum um uns herum. Der Reikimeister ist nur ein Kanal für diese Energie. Er gibt nichts von ihm weiter und er empfängt auch nichts vom Klienten.

Reiki soll Körper, Geist und Seele auf einer energetischen Ebene harmonisieren und dadurch die Selbstheilungskräfte des Körpers unterstützen. Es wirkt entspannend und baut Stress ab. Der Mensch soll dadurch wieder in seine innere Mitte finden. Klienten berichten bei einer Reiki-Behandlung von unterschiedlichen Empfindungen: Wärme, Kälte, Schmerz, einem Kribbeln oder Prickeln. Einige spüren während der Behandlung gar nichts, fühlen sich aber hinterher sehr wohl.

Reiki wird als unterstützende Therapiemaßnahme angewandt, etwa bei Rückenschmerz-Patienten.

Zur alleinigen Behandlung eignet es sich aber nicht, und es ersetzt auch keinen Arztbesuch.